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Canonical zerstört Ubuntu

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Lange Zeit war ich treuer und recht zufriedener Nutzer Canonicals Ubuntu Linux. Doch nun seit ca. 2 Wochen bin ich zum Entschluss gekommen, dass Ubuntu bzw. Canonical einen Weg einschlägt, der ziemlich in die Kerbe von Microsoft geht.

Wieso der Wandel

Seit ca. Juli 2019 habe ich Ubuntu Linux auf meinem PC und Notebooks genutzt. Hier habe ich mit der LTS-Variante Bionic Beaver (18.09) angefangen. Jetzt bin ich mittlerweile bei Noble Numbat (24.04). Dabei bin ich durch einige Höhen und Tiefen gegangen. Doch vor kurzem kam es zu einem Ereignis, bei dem ich mir nun gesagt habe, dass ich diese Firma auch nicht mehr unterstützen möchte.

Seit Freitag den 10. April 2026 fährt mein Ubuntu 24.04.4 LTS nicht mehr sauber herunter und endet in einem Kernel Panic. Dabei ist meist die libmount.so.1 mit involviert. Dieses Problem hatte ich dann Canonical im Launchpad gemeldet und zusätzlich mich auch nochmal an die Leute im Ubuntu Discourse Forum gewandt. Mein Bug Report im Launchpad wurde immer noch nicht angefasst.

Der Finger in der Wunde

Ich hatte in der Zwischenzeit schon mit Hilfe der KI selber Sachen ausprobiert. Und die Leute im Forum stocherten auch immer nur im trüben, während die KI das Grundproblem schon längst erkannt hatte. Es scheint ein Problem mit der Priorisierung beim Herunterfahren zu geben, wo systemd oder ein anderer Dienst die SSD zu früh ausklinkt, obwohl noch ein anderer Dienst Zugriff drauf braucht. Das führt dann zu einem Kernel Panic. Bis heute gab es schon einige neue Updates, die das Problem nicht behoben haben.

Als ich dann mit harten Fakten bzgl. des mangelndem Supports, gegenüber normalen Nutzern kam, wurde der Ton schon viel rauer und endete letztendlich in der Sperrung meines Themas durch einen Moderator und dessen Beschuldigung mir gegenüber ein Hetzer zu sein. Scheinbar hat ihnen die Wahrheit über ihre Missstände und der Hinweis, das ich zur Konkurrenz gehe, nicht geschmeckt. Dass ich das Betriebssystem 7 Jahre lang genutzt hatte und schon einiges probiert und Fakten vorgelegt habe, hat die da schlichtweg überhaupt nicht interessiert. Man kann alles hier nachlesen.

Die Entwicklung Canonicals

Diese ganze Aktion durch den Moderator und die ganzen Bug Tracker Leichen, die vermutlich nie gefixt wurden, haben mir gezeigt, dass Normalnutzer von Ubuntu eher Beiwerk sind und als Betatester missbraucht werden. Lt. gewissen Quellen konzentriert sich Canonical besonders auf Cloud- und Enterprisekundern. Wer nicht zahlt, kann daher auch keinen Support erwarten. Das macht das Unternehmen auch nicht besser als Microsoft!

Dann kommt noch dazu, dass Canonical die Leute immer mehr zu ihren Snaps zwingen wollen, die das System mit zunehmender Anzahl immer mehr verlangsamt. Vor allem legt jedes Snap einen loop-Controller im Netzwerkstapel an, der bei jedem Update durchgegangen werden muss. Das erhöht das Risiko für Fehlerquellen. Man kann zwar sein System weitestgehend von den Snaps befreien, was aber nicht Sinn der Sache ist.

Seit dem neusten News wurde auch verkündet, dass die neue Version von 26.04 sogar höhere Mindestsystemanforderungen als Windows 11 hat! Vor kurzem gab es mal einen Aprilscherz, dass 26.04 einen Systemweiten KI-Assistenten bekommen soll. Aber ehrlich: Soweit wird das nicht hergeholt sein und ich denke, dass da auch schon was auf dem Schreibtisch des CEOs liegt. KI ist super, aber man muss sie nicht überall haben!

Wie es nun für mich weitergeht

Nun gut. Nachdem ich schon so einigen Ärger mit Ubuntu hatte und das momentane Problem inkl. des Verhaltens des Moderators im Forum dem ganzen die Krone aufgesetzt hat, kehre ich Ubuntu komplett den Rücken und boykottiere diese Distribution!

Ich habe mittlerweile schon mein Werkstatt-Notebook und das Notebook meiner Mutter auf EndeavourOS umgerüstet. Linux Mint wäre auch eine Möglichkeit gewesen, da Mint aber auf Ubuntu basiert, und ich Canonical boykottiere, fällt das auch flach. Ich hatte mich immer vor KDE gescheut, weil es in Sachen Gaming Performance schlechter war. Aber es hat sich in all den Jahren zur Gaming Präferenz entwickelt! Auf meinem PC werde ich dann auf CachyOS umsteigen, das durch seine modernen Kompilierungen (x86_64 v3/v4 etc.) viel besser zu meinem System passt, als Ubuntu, das auf älteren Versionen kompiliert wurde, sodass es auf jedem Toaster laufen kann.

Ich hoffe, dass mich Cachy besser bedient als Ubuntu. Der Vorteil bei Cachy ist auch, dass man wie bei Windows‘ Schattenkopien mittels Snapshots zum vorherigen Stand zurückkehren kann, falls ein Update mal spackt. Das geht aber auch nur, wenn man BTRFS als Dateisystem wählt. Cachy wird sicher auch so seine Problemchen haben, aber ich habe gehört, dass Probleme schneller und ernster behandelt werden, als bei Canonical. Ich bin gespannt!

Gepostet am 17. April 2026 in Technikblog by Johannes
Schlagwörter: CachyOS, Canonical, libmount, linux, Linux Mint, Patches, systemd, Ubuntu, Zerstörung

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