5. Projekt: Schaukasten für zwei 3D-Grafikbeschleuniger

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Heute (14. Oktober 2020) habe ich endlich meinen Schaukasten für meine zwei 3Dfx 3D-Grafikbeschleuniger-Karten fertiggestellt. Diesmal bin ich auf jeden Fall einigermaßen zufrieden. Die Maße sind diesmal auch einigermaßen gut geworden, obwohl ich trotzdem Probleme hatte.

Die Gehrung der Rahmenhölzer sind irgendwie falsch geworden. Zwar hat meine Gehrungssäge 45° horizontal geschnitten, jedoch vom Holz irgendwie zu viel weggenommen, weswegen u.a. zwei Hölzer 33,8cm, eins 33,7cm und eins 34cm lang wurde. Dadurch musste ich die Montageplatte nachfräsen und die Deckelhölzer auch etwas kappen. Die Spaltmaße sind auf jeden Fall besser als beim ersten Kasten. Bei der Montageplatte habe ich mich allerdings mal verfräst, weil ich abgerutscht bin. Mist! Die Lasur ist leider wieder nicht ganz so perfekt geworden. Vielleicht liegt es aber auch an dem OBI-Zeug. Ich habe die Deckelhölzer jedoch vor der Lasur verleimt, weswegen die Plexiglaseinfassungen nicht lasiert sind. Den Deckel habe ich nun mit Holzdübeln befestigt. Die Dübel sind allerdings nur am Rahmen geleimt, sodass man den Deckel notfalls abnehmen kann.

Kleine Info zu den 3D-Grafikbeschleunigern: Es handelt sich hier um eine Voodoo 1 und Voodoo 2 Karte, aus dem Hause 3Dfx. 3Dfx war damals einige Jahre federführend in der 3D-Grafikbeschleunigung. Allerdings handelt es sich bei Voodoo 1 & 2 um Zusatzgrafikkarten. Dies bedeutet, dass für die 2D-Darstellung (etwa im Windows Desktopbetrieb) eine Hauptgrafikkarte nötig war. Die Voodoo-Karten wurden per VGA-Kabel an die Hauptgrafikkarte angeschlossen und an die Voodoo dann direkt der Monitor – das 2D-Signal wurde durchgeschleift. Erst die Nachfolger Voodoo Banshee, Voodoo 3 usw. hatten einen zusätzlichen 2D-Chip mit an Bord, was eine Zweit- bzw. Hauptgrafikkarte obsolete machte. 3Dfx wurde dann irgendwann von Nvidia geschluckt und hat dort den Erfolg unter neuer Flagge weitergeführt.

Hier habe ich auch wieder Fichtenholz genommen. Die Bretter habe ich auch wieder selber mit meiner Bosch Handkreissäge, sowie Bosch Gehrungssäge zugesägt und gegehrt. Auch bei dieser Montageplatte habe ich in der Breite des Rahmens (1,7cm), an den Rändern ca. 1cm runtergefräst, sodass in der Mitte ein Sockel entstanden ist. Diesmal habe ich mich entschieden, keinen Samtbezug zu verwenden. Die Karten sind wieder mit Gewindebuchsen und M4-Schrauben an Holz befestigt. Damit die Karten etwas Abstand zum Holz haben, habe ich Plastikringe verwendet, die ich ursprünglich mal für LEDs gedacht hatte. Die Lasur ist wieder in Kastanie. Die Montageplatte ist auch wieder mit universal Spax-Schrauben fixiert.

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