Deutschland hat ein ernsthaftes Problem: Aggressivität

COVID-19 (Corona) ist in aller Munde. Die Leute kaufen Nudeln und Klopapier wie die Wilden und Söder ruft heute um 10 Uhr den Katastrophenfall aus. Dabei gibt es ein weitaus größeres Problem in Deutschland, was jedoch eines von vielen weiteren ist. Und zwar die Aggressivität!

Weiblich und doch dem Manne zugeschrieben

In meinen bisherigen 34 Lebensjahren habe ich schon einiges durchgemacht und viel beobachten können. Fast täglich habe ich es mit einem besonderen Genossen zu tun, der Aggressivität. Diese geht aber mittlerweile nur noch zu 1% von mir aus, da ich an mir sehr gearbeitet habe. Allerdings beobachte ich immer wieder Männer, wie sie mit stupiden „Schwanzvergleichen“ den Macho raushängen lassen oder einfach das HB-Männchen mimen.

Dabei ist die Aggressivität oder Aggression eigentlich weiblich, nach deutscher Rechtschreibung. Und trotzdem ist sie besonders häufig bei unausgeglichenen Männern zu Hause.

Ich habe das Vorrecht gepachtet, also hau ab!

Heute Morgen auf der Autobahn, auf dem Weg zur Arbeit. Ich fahre auf der rechten Spur, auf der ich einem LKW immer näher komme. Ich lasse das Auto auf der linken Spur passieren und blinke links. Ich schaue in den Spiegel und ziehe nach links rüber, währenddessen ein Kerl in seinem weißen Audi A6 Kombi mächtig aufs Gas drückt, weil er sieht, dass ich rüberziehe. Nun hockt er mir auf der Pelle und will scheinbar in meinem Kofferraum parken.

Ich lasse mich mit etwas geringerer Geschwindigkeit, aber noch schnell genug um den LKW zu überholen, nach hinten fallen, um wieder einen Sicherheitsabstand zum Vordermann aufzubauen. Im Rückspiele sehe ich, wie der Herr immer noch an meinem Heck schnüffelt und wild gestikuliert. Nun, ich kann auch nicht schneller als meine Vordermänner. Als ich dann den LKW passiert und gerade am rechts rüberfahren war, überholte er mich mit überhöhter Geschwindigkeit wie ein vergifteter Affe und hockte anschließend dem nächsten auf der Pelle.

Solch Szenerien beobachte ich fast täglich beim Pendeln zwischen Heim und Arbeit. Und immer sitzt ein Mann am Steuer!

Aggressivität, ein Weltproblem

Eigentlich ist Aggressivität ein Weltproblem, denn wenn man so in die USA schaut, dann ist dort die Kriminalität sehr hoch. Viel resultiert einfach aus Perspektivlosigkeit in Kombination mit Aggressionen. Doch auch hier in Deutschland ist solch ein Problem vorhanden – besonders bei den Rechten und Mitbürgern mit Migrationshintergrund.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Testosteron oder ein Überschuss davon für erhöhte Aggressivität verantwortlich ist. Das merke ich besonders am eigenen Leib, nachdem ich frisch meine 3-monatige Testosteronspritze bekommen habe, denn Aggressivität ist eine Nebenwirkung davon. Dabei komme ich nicht mal aufgrund meiner vererbten Disposition auf das Level eines „normalen“ Mannes. Und trotzdem passiert es.

So gesehen ist die Männlichkeit ein globales Problem, denn in fast allen Riegen haben Männer das Sagen und in fast allen Ländern der Erde, werden Frauen untergebuttert. Dabei sind Frauen aus meiner Sicht und Erfahrung heraus, das vernünftigere Geschlecht. Dass es unter den Männern auch Ausnahmen gibt, das steht klar fest, aber wenn es um Unvernunft und Aggressivität geht, dann steht der Mann eben ganz vorne dran. Auch ich hatte Zeiten, in denen ich aggressiver und unvernünftiger war. Ich habe jedoch an mir gearbeitet und habe meine Hormone unter Kontrolle, weshalb ich ein relativ ausgeglichener Mensch geworden bin. Allerdings gehört das Element Feuer zu meinem Sternzeichen und kann es daher auch nicht ganz abstellen. 🙂

Sei nicht so ein Weichei/so eine Muschi!

Sicher hat schon der ein oder andere den Spruch gedrückt bekommen, dass man nicht so ein Weichei oder eine Muschi/Pussy sein soll. Das ist dem gezollt, dass die Sprecher des Satzes schlichtweg unausgeglichen und Gefühlskrüppel sind. Denn ein empathischer, verständnisvoller und vernünftiger Mann, würde sowas nie ernsthaft zu einem anderen Mann sagen.

Ich persönlich habe das Gefühl oder den Eindruck, dass sehr viele Männer ihre weibliche Seite ablehnen. Vielleicht meinen sie dann, dass sie dadurch schwul wirken und ausgelacht werden könnten. Aus meiner Sicht auch ein Zeichen mangelndem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

Erreichen wir innere Ausgeglichenheit, haben Himmel und Erde für uns ihren festen Platz, und alle Dinge werden uns lebendig.

Konfuzius

Deshalb ist es wichtig, dass JEDER Mensch in seinem Wesen ausgeglichen sein sollte. Nur so kann ein harmonisches Miteinander funktionieren! Und die Ausgeglichenheit bzw. die männliche oder weibliche Seite eines Menschen, hat nichts mit der sexuellen Ausrichtung zu tun.

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