Kräuterbonbon als Magenberuhiger

Seit einer Weile knabbere ich an einem merkwürdigem Symptom, dem ich nach wie vor auf der Spur bin. Und zwar habe ich verstärkt seit der Jahreswende ein Problem mit dem Magen. Um hier Erleichterung zu bekommen, habe ich eine interessante Entdeckung gemacht

Das Problem

Eigentlich habe ich dieses Problem schon seit mehreren Jahren immer wieder mal. Vorwiegen, wenn ich Abends etwas gegessen habe, was über Nacht im Magen lag. Dies habe ich nun unterbunden, indem ich Abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu mir nehme. Doch seit der Jahreswende 2019/2020, habe ich die Symptome fast täglich.

So ca. 30-60 Minuten nach der Einnahme einer Mahlzeit – z.B. Morgens 1 Orange, 1 Brötchen und 2 Eier -, wird mir leicht übel und bekomme Schmerzen am Solarplexus. Dazu gesellt sich noch ein Kloß im Hals, ein leichtes Gefühl im Hals, was sich mit einem Würgereiz gleichsetzen lässt; und die Angst vor dem Erbrechen (Kindheitstrauma).

Der Lösungsversuch

Um diese Symptome zu beseitigen und mir Erleichterung zu verschaffen, habe ich bisher einiges versucht. Ich habe ruhig tief ein- und ausgeatmet, ich habe goldenes Licht in mich strömen lassen, ich habe Rescuetropfen genommen, Nervoregin und auch Passionsblumenkapseln. Während letzteres erst nach 1-2 Stunden geholfen hat, bin ich nun auf eine Idee gekommen.

Vorübergehende Problembeseitigung

Ich habe mir gedacht: „Hmm, in so einem Kräuterbonbon von Ricola sind ja Kräuter drin. Die müssten ja eigentlich auch für andere Dinge helfen.“ Und schwupp hatte ich schon eins im Mund. So auf halber Größe, hat sich dann mein Problem gebessert und war häufig auch komplett weg – zumindest bis zur nächsten Mahlzeit! Dabei kann man sich jetzt ausmalen, ob es nun der Spitzwegerich, der Eibisch, die Pfefferminze, der Thymian, der Salbei, der Frauenmantel, die Holunderblüten, die Schlüsselblume, die Schafgarbe, die Bibernelle, der Ehrenpreis, die Malve, der Andorn oder das Menthol war.

Oberflächliche und ignorante Zungen behaupten, dass ich zum Arzt gehen soll, da es nicht normal ist, dass Zucker das Problem behebt. Ein Schelm wer böses denkt, gibt es die Bonbons auch zuckerfrei. 🙂 Aber es ist ja auch mittlerweile bekannt, dass man nur das sieht, was man sehen will.

Mögliche Ursache

Dabei ist noch nicht bekannt, was die genaue Ursache der Symptomatik ist. Ich hatte bisher immer auf psychische Ursache getippt. Allerdings gibt es da auch eine physische, plausiblere Ursache! Und zwar das s.g. Truncus-coeliacus-Kompressions- oder auch Dunbar-Syndrom. Dabei schnürt das Ligamentum arcuatum medianum, ein Gewebebogen abgehend vom Zwerchfell, eine Arterie ein, woraufhin es zu Bauschmerzen an der besagten Stelle und Übelkeit kommt. Dies kann zur Folge haben, dass man stark an Gewicht verliert, weil man schlichtweg nicht mehr weiß, was man noch essen soll, bis hin zur Magersucht.

Auch ich stehe oft verzweifelt vor dem Rätsel, was ich denn noch essen kann, um die Problematik zu umgehen?! Die ganze Symptomatik kommt gerade mal bei 1% der Menschen vor und viele merken nichts davon. Vielleicht merke ich nun etwas, weil ich ein sehr feinfühliger Mensch bin und mich eine gewisse gute Macht im Universum darauf hinweisen will, dass ich da unbedingt was machen muss. Auf jeden Fall habe ich nun dadurch über 10 kg abgenommen, was an sich in meiner Situation auch sein Gutes hat.

Eine andere Ursache könnte ein Loch im Zwerchfell sein, durch dass der Magen dann durchglitscht. Nicht selten kommt es nach dem Essen vor, dass ich kurz Schluckauf habe. Vielleicht kommt das auch durch meinen Zwerchfellhochstand, bedingt durch meine Wampe, die das Zwergenfell 😉 nach oben drückt. Diese Woche habe ich eine Sonographie bei meinem Internisten. Mal sehen wie es weitergeht und was dabei herauskommt.

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