Löst Euch von den Datenkraken!

Die sozialen Netzwerke und Messenger-Apps werden immer beliebter und größer. Und obwohl jeder weiß, dass die Betreiber dieser Netzwerke und Apps unter US-Amerikanischer Hand kräftig Daten der Nutzer sammeln, schaffen es nur wenige diesen Datenkraken zu entsagen und zu datengeschützteren Alternativen zu wechseln.

Der Wolf im Schafspelz

Facebook, Twitter, Snapchat, What’s App… Alle diese Dienste werden täglich von Millionen Nutzern aus der ganzen Welt genutzt. Und selbst das Betriebssystem Microsoft Windows ist mit 78,9% das am meisten benutzte Betriebssystem auf der Welt (Stand: Juni 2019, Quelle: Statista.com). Skype tut auch sein Übriges. Alle diese US-Amerikanischen Firmen sammeln kräftig Daten der Benutzer, auch wenn sie angeblich nix zu verbergen haben und evtl. einen anonymen Account nutzen. Und trotzdem können diese Unternehmen kräftig Datenprofile der Nutzer erstellen.

Solange man mir nix aufs Butterbrot schmiert…

Die Einstellung, dass ich nichts zu verbergen habe, hatte ich auch sehr lange Zeit. Allerdings, wenn man sich so einschlägige Dokus anschaut, was die Firmen mit den Daten treiben und was möglich wäre, kommt man schon ins Grübeln. Man liefert den Firmen durch seine Beiträge, Vorlieben etc. jede Menge Material, das sie an andere Firmen verkaufen und individuell zugeschnittene Werbung schalten können. Fakt ist aber, dass nicht nur die Stammfirmen mitlesen, sondern auch Geheimdienste – auch wenn man es öffentlich dementiert.

Datenschutz ist wichtig!

Mir persönlich ist Datenschutz mittlerweile sehr wichtig. Es gibt so Dinge wie z.B. die Fingerabdrücke auf einem RFID-Chip meines Personalausweises, was eigentlich sehr praktisch ist und auch sicherheitsrelevante Gründe hat, dass man diese aber auch so abgreifen kann, finde ich weniger schön. Dafür gibt es aber entsprechende Geldbeutel oder Kartenhüllen.

Im Internet ist das Sammeln von Daten jedoch viel leichter als im richtigen Leben. Während man auf der Straße dubiosen Leuten und Gerätschaften aus dem Weg gehen kann, muss man sie im Internet hinter den Kulissen größtenteils akzeptieren. Ansonsten kann es passieren, dass einem der Zugang oder die Nutzung zum Dienst untersagt wird.

Zu den „Waffen“ Männer (und Frauen)!

Aus diesem Grund rufe ich Euch alle dazu auf, den US-Amerikanischen Datenkraken den Krieg zu erklären und ihnen abzuschwören. Es gibt mittlerweile viele andere und bessere Alternativen sich auszutauschen, als über die der USA-Firmen.

Hier die Alternativen:

  • Facebook: Diaspora ist hier die beste Alternative. Diaspora ist ein dezentrales soziales Netzwerk, welches besonders mit Datensicherheit punkten will. Zugangsknoten kann jeder betreiben, wer einen eigenen Server nutz. Ich werde bei mir auch demnächst einen einrichten.
  • What’s App & Skype: Für WAP gibt es mehrere verschiedene Alternativen. Darunter fallen u.a. Signal (kostenlos), Threema (einmalig ~3 EUR) und Telegram. Während Threema in unmittelbarer Nähe, der Schweiz ansässig ist, wurde Signal (leider auch) in den USA geboren und Telegram in den Arabischen Emiraten. Ich persönlich Rate zu Signal oder Threema.
  • Twitter: Hier bietet sich Mastodon an. Mastodon ist auch wie Diaspora dezentral und setzt sein besonderes Augenmerk auf Datensicherheit. Auch hierfür werde ich demnächst einen Einstiegspunkt anbieten.
  • Instagram & Pinterest: In dieser Sparte kenne ich mich leider nicht aus. Chip.de zeigt aber 5 gute Alternativen.

Hoffentlich war was für Euch dabei. Würde mich sehr freuen, wenn Ihr diesen Blog an Eure Freunde weiterleiten könntet.

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