Bio ist nicht immer gleich Bio…

…, aber wenn, dann richtig! Ich persönlich verspeise schon seit einer Weile immer mehr Bio-Lebensmittel, da vieles Konventionelles einfach zu „verseucht“ ist. Vor ein paar Wochen bin ich nun komplett vom Fleisch und der Wurst her auf Bio umgestiegen. Der Geschmack ist einfach unvergleichlich!

Die aktuelle bekannte Problematik

Massentierhaltung ist schon seit sehr vielen Jahren ein Problem und wird aufgrund des immer mehr anwachsenden Welthungers noch schlimmer. Die Leute wollen alles in Massen und immer zu jeder Zeit in den Ladenregalen. Hat ein Laden mal was nicht oder für einen längeren Zeitraum, dann werden manche Kunden schnell unmutig und sehen dieses Geschäft als Saftladen an. Von da an gehen sie dann einfach in einen Laden, der das gewünschte Produkt immer hat.

Und so gestaltet sich das auch ähnlich mit dem Fleisch. Die Esskultur vieler Menschen hat sich so entwickelt, dass sie jeden Tag Fleisch essen wollen. Dabei muss das Fleisch aber so günstig wie möglich sein und von der Qualität her gut. Dass sich beides nicht unter einen Hut bringen lässt, demonstriert das Fleisch im Supermarkt um die Ecke eigentlich ganz gut; und auch der Discounter zeigt ein gutes Beispiel daran.
Es gibt auch nur noch wenige Metzger, die ihr Vieh selber schlachten und verwerten. Viele kaufen ihr Fleisch bei Großketten ein und bereiten es dann entsprechend zu. Der Preis hebt sich aber dadurch etwas, die Qualität eher nicht wirklich. Auch ich esse fast täglich Wurst und möchte auch nicht ohne Fleisch und Fisch leben, da eine ausgewogene Ernährung wichtig für uns ist. Ich schweife gerade etwas ab.

Der Grund, wieso viele ihre Lebensmittel so günstig/billig wie möglich haben wollen ist, dass sie sich immer das neuste Smartphone, Auto oder die besten Klamotten leisten können. Sie tauschen also Materielles oder Geld gegen ihre Gesundheit ein. Später wundern sie sich dann, dass sie Krankheiten bekommen und machen andere dafür verantwortlich, obwohl sie selber daran schuld sind.

Bio ist nicht immer (gleich) Bio

Dass Bio nicht immer (gleich) Bio ist, ist vielen schon sicher längst bekannt geworden. Und hier haben wir eine zweite Problematik. Damit sich Bio auch Leute leisten können, die nicht so viel verdienen oder versuchen trotz Geringausgaben sich ihren materiellen Luxus zu leisten muss Bio auch günstig sein oder werden. Schon seit einer ganzen Weile bieten Discounter und Co. so manche Biowaren zum Spottpreis an.
Vor kurzem hat sogar Lidl die Marke Bioland mit ins Boot geholt. Zwar versuchen beide zu einer zufriedenstellenden Preisgestaltung zu gelangen, mergelt die Bauern aber trotzdem aus meiner Sicht immer weiter aus.

Außerdem werden viele Biowaren mittels Schiff, tausende von Kilometern über den großen Ozean geschippert, wobei Tonnen von CO2 und Ruß in die Luft geblasen werden. Bei manchen Produkten ist das nicht ganz änderbar, bei vielen anderen jedoch schon. Und auch wenn auch einiges aus dem europäischen Ausland bei uns mittels LKW angekarrt wird, werden trotzdem viel NOx und Ruß in die Luft geblasen, da nicht alle ausländischen LKW der Euro 6 Norm entsprechen. Manche sind sogar so gewitzt und gaukeln dem LKW mittels speziellem dazwischengeschaltetem Steuergerät vor, dass der Adblue-Tank immer voll ist.

Würden gewisse Politiker nicht sein, könnte man viel mehr auf die Schiene verlagern!

Von depressiven Tieren zu glücklichen

Wie oben erwähnt, habe ich seit einer Weile von konventionellen tierischen Produkten gewechselt. Der Geschmack von Wurst und Fleisch ist einfach bombe!

Wir wissen ja alle, wie die Tiere in der Massentierhaltung gehalten und geschlachtet werden. Viele Tiere werden u.a. mittels Sauerstoff betäubt, während der Prozedur sie an Erstickungsanfällen leiden. Dadurch werden u.a. Stoffe wie Adrenalin, Noradrenalin etc. ausgeschüttet, was die Qualität des Fleisches, zu den eh schon vorgeschädigten Tieren, zusätzlich verschlechtert. Man kann also sagen, dass man Fleisch von Depressiven Tieren isst. Die negativen Energien, die bei der Zucht und Schlachtung entstehen, legen sich auch im Fleisch nieder.

Ich bin eine sehr sensible, empathische Person und reagiere auf gewisse Reize dementsprechend darauf. Würde ich den Geschmack eines Fleisches oder einer Wurst beschreiben, die konventionell gezogen und hergestellt wurde, würde ich den Geschmack zwar als gut empfinden. Das Mundgefühl, das einer Speise oder einem Lebensmittel auch anhaftet, ist jedoch ganz anders. Es fühlt sich kalt, emotionslos, einfach depressiv an. Man hat zwar versuch mittels Zubereitung und Kräutern das Fleisch schmackhaft anzurichten, jedoch lässt sich dadurch nicht die negative Energie bzw. die negativen Emotionen der Tiere abändern. Angeblich soll sie sich ändern, wenn man vor dem Essen betet und das Essen segnet. Ist aber aus meiner Sicht auch nicht die Lösung des eigentlichen Problems.

Als ich dann den ersten Bissen in einen Bio-Knoblauchbeißer tat, überströmte mich ein Gefühl der Freude und des Glücks. Die Wurst schmeckte viel vollmundiger, viel freudiger, als würde das Schwein auf meiner Zunge einen Tanz aufführen! Man kann also das glückliche Leben der Tiere regelrecht schmecken. Und dieser Geschmack zieht sich auch ins Bio-Fleisch. Speisen, die mittel biologisch gezüchteten Fleisches hergestellt wurden, schmecken einfach um Welten besser und freudiger.

Und genau so, sollte jedes Fleisch schmecken, auch konventionelles! Aber dazu muss sich noch vieles in der Welt ändern. Komplett zum Veganer zu werden deswegen, ist auch die grundlegend falsche Wahl, da so unnötig Tiere sterben müssen, die sonst jemanden hätten ernähren können; denn überproduziertes Fleisch wird vernichtet. Aber man kann ja lt. vieler Veganer keine Tiere lieben und schützen, wenn man Fleischesser ist. Aus meiner Sicht sind sowohl überzeugte reine Fleischesser als auch Veganer genauso schlimme wie Links- und Rechtsradikale. Die Menschen, besonders die Deutschen, verlernen immer mehr die goldene Mitte.

Das Problem anpacken

So, und damit konventionelles Fleisch auch so schmeckt wie biologisches, müssen die Menschen endlich anfangen wieder weniger Fleisch und Wurst zu essen und sich auch endlich wieder daran gewöhnen, dass nicht zu jeder Zeit alles in den Regalen steht. Mein normaler Bäcker hat auch nicht immer diese leckeren Mandelstangen und werde deshalb missmutig und wechsle zu einem anderen. Für mich ist es halt dann schade. Aber sobald sie wieder welche haben, dann freue ich mich umso mehr drauf und genieße jeden Bissen!

Das gleiche gilt aber nicht nur für Fleisch, sondern auch für pflanzliche Lebensmittel. Wenn wir endlich mal anfangen unsere Ansprüche runterzuschrauben, dann muss auch nicht mehr so viel (über)produziert werden. Das hat den Effekt, dass nichts mehr weggeworfen werden muss und auch nichts mehr so übel gespritzt werden muss. Es ist auch wichtig, dass Stoffe wie z.B. Glyphosat verbietet werden müssen.

Denkt nicht links oder rechts, sondern in der goldenen Mitte!

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