Der Doktor als Gott(ersatz)

Von Beginn an ist der „normale“, einfache Mensch auf der Suche nach einem Heiligen Gral gegen unliebsame Probleme oder versuch sich den Arzt als irdischen Gott bei Krankheiten zu nehmen. Leider haben sich letzteres sehr viele Ärzte zu Kopf steigen lassen und meinen nun, sie wüssten genauso viel oder mehr als Gott.

Seit Jahren muss ich mir schon immer wieder anhören, dass ich entweder nicht lange leben werde oder im Alter an Diabetes etc. erkranken werde. Dabei stützen sich die Ärzte stets auf ihre veraltete und engstirnige Schulmedizin, die durch die Pharmaindustrie finanzierte Statistiken gestützt wird. „Ein dicker Mensch der alt wird, wird im Alter an Diabetes erkranken. Sprach ein Diabetologe einst.“ So der O-Ton von meinem Internisten. Selbst meine Endokrinologin, wollte mir anfangs einen Diabetes Typ II aufschwatzen, nur weil ich hart an der Grenze bin. Wobei „Grenze“ hier auch sehr schwammig definiert ist, da jedes Labor seine eigenen Grenzwerte hat. Abgesehen davon hat sich der Mensch all die Jahre auch mehr oder minder weiterentwickelt.

Du wirst möglicherweise nie wieder gesund

An anderer Stelle habe ich gehört, dass ein Arzt zu einer Freundin meiner Mutter gesagt hat, dass sie sich nach einem Bruch im Oberarmknochen (Humerus) nicht mehr den Büstenhalter am Rücken zumachen könne. Klappt nach wie vor wunderbar! Zu meiner Mutter sagte man nach ihrer zweiten Hüft-OP, dass sie vermutlich nicht mehr ohne Stock oder Gehhilfe auf der Seite gehen kann, da sich ein Muskel auf ihrem Rollhügel gänzlich verabschiedet hat. Hier wurde aber wenigstens das Wort „vermutlich“ verwendet, da dieser Arzt dies nicht 100% ausschließen konnte. Eine gute Sache!

Geschönte Statistiken

Um nochmal auf die Statistiken zurückzugelangen: Hier liegt das eigentliche Problem, vieler Ärzte. Gerade weil sie sich zu sehr auf ihre veraltete, geradlinige Schulmedizin verlassen und den geschönten, manipulierten Statistiken viel zu viel Glauben schenken, anstatt selber ihren Verstand und ihre Instinkte zu nutzen, wird das Volk mit Medikamenten überschüttet, die sie vermutlich nicht brauchen oder ihnen Krankheiten suggeriert, die sie vermutlich auch nicht haben. Dazu kommt noch, dass man jeden Menschen in eine Norm quetschen will, ohne Berücksichtigung des Individuums. Jeder Mensch ist anders, jeder Organismus funktioniert anders, aber der Arzt will uns in der Norm des Mustermenschen aus dem Lehrbuch haben.

Nicht jeder Dicke is(s)t faul und ungesund

Dabei hat der Arzt häufig im geringsten eine Ahnung, wie sich der Mensch wirklich ernährt, wie er sich so im Alltag bewegt etc. In meinem Fall sehen sie nur, dass ich Adipositas Grad 3 habe und Assoziieren häufig sofort Fastfood und Faulheit mit mir. Dabei habe ich meine Ernährung schon seit Jahren immer wieder verändert und Angefangen mich mehr zu bewegen. Außerdem kommt noch dazu, dass man bei mir festgestellt hat, dass ich tatsächlich schwere Knochen habe, da der Calciumgehalt und die Knochendichte bei mir sehr überdurchschnittlich ist.
Um es mal ein bisschen mehr zu verdeutlichen: Damals, als ich noch beim meinem Vater wohnte, ernährte ich mich häufig von Fastfood, da sowohl er als auch ich kochfaul waren. Als ich dann wieder zu meiner Mutter zog, musste ich mich zwangsläufig umstellen – das war so 2008 -, da meine Mutter abwechslungsreich kochte. Keine schlechte Sache! Daraufhin nahm ich ca. 11 Kilo ab und wurde trotzdem satt.
Ich nahm dann – soweit ich weiß – nochmal ein wenig ab, nahm aber dann später auch wieder zu. Das war und ist seit jeher immer ein Auf und Ab bei mir, da ich hier genetisch auch eine Disposition habe. Und trotzdem bin ich trotz meines Gewichtes von ca. 183kg (Stand Februar 2019) bei einer Körpergröße von 1,90m relativ fit! Ich ernähre mich jetzt zu ca. 90% biologisch aber vollwertig, habe eine Zeit im Fitnessstudio meine Muskulatur aufgebaut – im Moment mache ich aus Prioritätsgründen Pause – und krebse nicht vor mich hin. Ich habe häufig einen schnellen Schritt drauf und bin auch sehr gelenkig.

Ich bin ein Gott, ich weiß alles über dich

Böse Zungen würden jetzt sagen: „Ja, JETZT, aber wenn du nichts änderst, dann…“ Da haben wir auch wieder den gewissen „Gottkomplex“. Die Leute meinen, weil andere Dicke bisher so wurden, muss es zwangsläufig auch bei mir oder anderen so sein. Ich bin der Ansicht, dass kein Mensch in der Position ist, mir meine absolute Zukunft oder die der anderer zu prophezeien. Meiner Meinung nach, hat das Schicksal eines Menschen mehrere Wege die er einschlagen kann. Auch ein Mörder oder Drogendealer kann wieder auf einen guten Pfad kommen. Würde ich jetzt wirklich nur ungesundes Zeug in mich reinstopfen, dann wird der Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes vermutlich wirklich nicht ausbleiben. Allerdings habe ich auch schon genug schlanke Menschen gesehen und erlebt, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten oder an Diabetes erkrankten. Und das auch bei Menschen, die sich sehr gesund ernährt und viel bewegt haben!

Nochmal zum Thema Diabetes und Krankheiten

Um nochmal auf das Thema Diabetes und andere Krankheiten zurückzukommen: Aus meiner Sicht hat man eine Krankheit oder nicht. So eine Einstufung von Typen ist meiner Meinung nach nur ein Mittel, um unnötige Medikamente an die Leute zu verteilen. Dadurch wird auch – wie immer – nur das Symptom und nicht die Ursache bekämpft. Schließlich kann man auch nicht sagen, dass man im Krebsrisiko Typ 1 oder 2 ist. Entweder ich habe Krebs oder ich habe keinen und Medikamente nur zur Prophylaxe zu nehmen, ist schlichtweg Geldmacherei. Man muss an den Ursachen selber aktiv arbeiten, um (schweren) Krankheiten vorzubeugen! Dazu gehört nun mal gewisse schlechte Lebensweisen abzulegen.

(Mögliche) Schadensbegrenzung

Ich möchte mit diesem Blogeintrag nicht sagen, dass alle Ärzte böse oder schlecht sind – auch nicht meine genannten -, sondern möchte Euch nur aufzeigen, dass Ihr gewisse Diagnosen eher hinterfragen und mehr auf Euer Bauchgefühl, Eure Instinkte verlassen solltet. Denn als ich bei meiner Endokrinologin den Diabetes Typ II hinterfragte und ob eine Medikamentur wirklich nötig sei, steht nun in meinem Befund, dass ich an der Grenze bin aber keine medikamentöse Einstellung brauche. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Gedanken auch eine wichtige Rolle spielen. Deshalb sollte man seine Gedanken stets positiv setzen.

So bitte erbarmet euch

Es ist auch wichtig für die Ärzte, dass sie endlich auch mal von ihrer Schulmedizin abweichen, nicht immer der Pharmalobby Geld in die Kassen spielen und den Menschen als Individuum sehen, mal pflanzliche Mittel verschreiben (wenn möglich; keine Globuli) oder einfach Tipps mit Hausmittelchen geben. DAS wünsche ich mir von den Ärzten! Und vor allem, dass Krankenkassen auch endlich pflanzliche Mittel wie z.B. Iberogast, Gelomyrthol, Umckaloabo, Sinupret etc. zahlen und nicht nur die Chemie oder Globuli, bei der man nur eine 50/50-Wirkchance hat.

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